72-Stunden Projekt

Im Rahmen der 72h-Aktion haben wir uns vorgenommen, das Gebäude des Brotkorbs in Laubenheim zu renovieren. Der Brotkorb ist eine Einrichtung der Caritas, in welcher einmal in der Woche Lebensmittel und Hygieneprodukte an Bedürftige ausgegeben werden. Das Gebäude befindet sich an der Oppenheimer Straße am Ortseingang von Laubeheim, zwischen der Autobahnbrücke und der B9. Über unseren Diakon haben wir mitbekommen, dass das Gebäude saniert werden soll und uns diese Aufgabe für die 72h-Aktion ausgesucht.

Bei der Sanierung sollten zunächst die Wände und Decken innen neu gestrichen werden. Allerdings wurden während der Vorbereitung weitere Mängel an den Außenwänden des Gebäudes sichtbar. Die Außenwände aus Holz waren durch die Witterung stark angegriffen. Da die Hütte direkt an den Hang gebaut ist, rutschte die Erde an vielen Stellen gegen die Wand, was dazu führte, dass Wasser bei Regen nicht abfließen konnte. Dadurch war das Holz teilweise verfault und auch die Dämmung der Wände an vielen Stellen angegriffen.

Damit der Brotkorb in den nächsten Jahren ohne weitere Sanierungen betrieben werden kann, haben wir uns dazu entschlossen, auch die Außenmängel zu beheben. Dadurch standen zu Beginn der Aktion folgende Punkte auf unserer ToDo-Liste, die wir während der 72 Stunden abarbeiteten:

  • Streichen der Wände und Decken aller Innenräume
  • Das Holz der Vorderwand komplett abschleifen, streichen und wieder wetterfest machen
  • Das Holz der restlichen Wände komplett ersetzen und streichen
  • Die Fensterläden abschleifen und neu lackieren
  • Die Dämmung der Wände teilweise erneuern
  • Um zu verhindern, dass weiter Erde gegen die Wände rutscht, musste eine neue Berandung um den gesamten Brotkorb entworfen und umgesetzt werden

Eine sehr große Herausforderung der Vorbereitung war, genügend Unternehmen zu finden, die unsere Aktion mit Material- oder Geldspenden unterstützen, damit wir das Projekt auch finanziell stemmen konnten. Im Namen der gesamten KjG Laubenheim und des Brotkorb-Teams wollen wir uns daher an dieser Stelle bei unseren großzügigen Spendern bedanken, die die zwar anstrengende, aber auch erfolgreiche Aktion erst möglich gemacht haben!